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Altmünster im Lichte der nationalen Mountainbike-Strategie

Der zweite Info- und Diskussionsabend (IDA) von MTB Traunsee lockte rund 100 Besucher nach Altmünster in den Pfarrsaal. Die Mountainbiker*innen und alle, die mit dem Sport respektive einer der liebsten Freizeitbeschäftigungen der lokalen Bevölkerung in Berührung kommen, diskutierten mit hochkarätigen Gästen rund eineinhalb Stunden über die Weiterentwicklung des Themas am Traunsee und in ganz Österreich.


Wenige Stunden vor der Veranstaltung brach eine mediale Welle los, als im Ministerrat beschlossen wurde, dass die Regierung eine österreichweite Mountainbike-Strategie plant. Diese, von langer Hand vorbereitete, Entscheidung ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Sports – die Tragweite wird im Laufe der nächsten Monaten greifbar werden. Das LINES gibt schon jetzt Orientierung und ordnet ein. Umso glücklicher waren die Gäste in Altmünster, dass mit Überraschungsgast Hari Maier (Austrian Mountainbike Institute) just jener Mann zugegen war, der die vier Ministerien im Prozess hin zur Entscheidung im Ministerrat beraten hat.

Und plötzlich hatte der IDA mit Christoph Berger-Schauer, dem Chefredakteur des LINES Magazine nicht nur einen, sondern gleich zwei eloquente und hochkarätige Gäste: Während Christoph dem Publikum einen "Deep Dive" in die Szene ermöglichte und deren Entwicklung über die vergangenen Jahre kurzweilig wie facettenreich umschrieb, informierte Hari Maier aus erster Hand über die Intention und Ziele der nationalen Mountainbike-Strategie. Hari Maier hatte seit 2016 mit dem MTB Kongress in Saalbach auf diesen Tag hingearbeitet: "Ein Zwischenerfolg", wie er den jüngsten Ministerratsbeschluss bescheiden nennt. Die Grundlage für die österreichische Regierung stammt aus seiner Feder, "aber nun geht die Arbeit erst richtig los. Bis Herbst soll die Bundeskoordinationsstelle für das Mountainbiken eingerichtet sein."





Die Bedeutung für den Traunsee

Und was bedeutet das alles für die Traunseeregion, wo stehen wir? Michael Vielhaber, Kopf der Initiative MTB Traunsee informierte zunächst über den Status Quo und die jüngsten Aktivitäten: "Wir müssen in die Gänge kommen, die Rahmenbedingungen dafür, am Traunsee Projekt zu entwickeln, sind denkmöglich ideal. Und es kann nur mit Unterstützung der Community gelingen." In diesen Tenor stimmte auch Altmünsters Bürgermeister Martin Pelzer ein: "Es braucht einen Schulterschluss bei diesem Thema. Es kann nur etwas gelingen, wenn wir das Thema auf viele Schultern verteilen." Die nationale Mountainbike-Strategie wird den Themenkomplex sowohl beim Land Oberösterreich als auch im Salzkammergut in ein neues Licht rücken.


Die Kraft lokaler Initiativen steht im Fokus der Kulturhauptstadt Europas, betonte der Community-Manager von Salzkammergut 2024, Christian Haselmayer: "Wir wollen Impulse für die nachhaltige Entwicklung der Region schaffen. In Verbindung mit Sport sind sie aus meiner Sicht umso wertvoller." Nach dem Input wurde diskutiert und dabei wurde sichtbar, wie breit gefächert das Publikum bei den Info- und Diskussionsabenden ist: Grundeigentümer, Jagdvertreter, Touristiker, Wirtschaftstreibende, engagierte Leute aus der Szene von der Stadt Salzburg bis nach Linz – sie alle brachten sich mit wertvollen Fragen und Beiträgen in die Runde der lokalen Mountainbiker*innen ein.


Was bleibt? Viele frische Ideen, neue Gesichter und Kontakte sowie das Gefühl, dass die Vertrauensbasis rund um das Thema und die Initiative wächst. Kommen wir in die Gänge!



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